Psychosoziale Beratung

Psychosoziale Beratung

Schwangerschaftsabbruch, Stille Geburten


Sie stehen vor einer Situation, die Ihr Leben auf den Kopf stellt? Vielleicht fühlen Sie sich allein, überfordert, traurig oder einfach nur leer. Schwangerschaftsabbrüche und stille Geburten sind emotionale Belastungen, die Sie nicht alleine durchstehen müssen. Der Osnabrücker Weg ist ein Netzwerk, zu dem auch psychosoziale Beratungsstellen gehören. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu diesen Angeboten. Wir möchten Ihnen helfen, den für Sie passenden Weg zu finden.

Was eine psychosoziale Beratung für Sie tun kann
Psychosoziale Beratung bietet Ihnen einen geschützten Raum, in dem all das Platz haben darf: Ihre Fragen, Ihre Ängste, Ihre Trauer, Ihre Wut – und auch Ihre Hoffnung. Hier geht es nicht um den Befund, sondern um Sie. Um Ihr Befinden, Ihre Gedanken, Ihre Entscheidungen.

Die Aufgabe psychosozialer Beratung ist es, Ihnen Orientierungs-, Planungs-, Entscheidungs- und Bewältigungshilfe zu geben. Dabei werden Ihre persönlichen und sozialen Ressourcen einbezogen. Sie werden in Ihrem systemischen Kontext gesehen – also eingebettet in Ihre Familie, Ihre Beziehungen, Ihr Leben. Die Beratung stärkt Ihre Eigenverantwortung, ohne Sie mit Ihren Problemen allein zu lassen.

Was in der Beratung zur Sprache kommt, bestimmen Sie
Ein Grundprinzip psychosozialer Beratung ist es, gemeinsam zu klären, welche Fragen und Anliegen thematisiert werden sollen. Sie entscheiden, was besprochen wird. Und wenn sich Ihre Fragen im Laufe der Beratung verändern, ist auch das willkommen. Je nachdem, wann im diagnostischen Verfahren Sie eine Beratung aufsuchen, stehen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt. Nach einer pränatalen Diagnostik, die zeigt, dass die Schwangerschaft nicht fortgeführt werden kann, geht es oft um Abschied, Schuldgefühle, Partnerschaft oder die Frage, wie es weitergeht. Wenn ein Kind still geboren wird, begleiten Beraterinnen und Berater Sie beim Abschiednehmen, beim Erinnern und bei der Suche nach einem Weg durch die Trauer. Und wenn Sie einen Menschen auf seinem letzten Weg begleiten, unterstützen sie Sie dabei, für sich selbst zu sorgen, Abschied zu gestalten und das Erlebte zu verarbeiten.